Open Teams – Open Space auf Organisationsebene

Mit etwa 100 Studenten saßen wir im Vorlesungssaal. Unser Auftrag: „Findet ein Projekt für das ihr brennt, mit genau denjenigen bei denen ihr glaubt das es im Team gut harmonieren wird und mit einem Thema aus dem ihr am Ende viel mitnehmen könnt.“

Damit wurde uns ungefähr 2014 der Rahmen für neue Projekte eröffnet. Im Anschluss daran wurden uns, in wirklich kurzen Blöcken die begleitenden Professoren und ihren Aufgabenstellungen vorgestellt. Nach zehn Minuten erfolgte ein Wechsel und somit kamen rund 8 Projekte zusammen.

Im Anschluss daran konnten wir eine Entscheidung treffen.

Das erinnert stark an Open Space? Irgendwie schon. Kannte nur keiner. Wir haben einfach gemacht. Ein halbes Jahr später war jedes Projekt ein voller Erfolg.

Einfach? Stimmt.

Was ist #OpenTeams?

#OpenTeams – eine #Komplexithode wie sich Projektteams selbstorganisiert finden damit die Wahrscheinlichkeit auf Zielerreichung, gute Zusammenarbeit, Harmonie und Commitment bei anspruchsvollen Vorhaben steigt.

Welche Probleme kann dieser Ansatz lösen?

  • Das Menschen miteinander arbeiten müssen die sich nicht selbst gefunden haben, sondern über Chefs und HR-Abteilung zusammengesetzt wurden
  • Das Menschen und die Zusammensetzung nicht die erforderlichen Komposition ergibt die für ein Projekt gebraucht wird
  • Das Menschen mit niedriger Verpflichtung an der Zielerfolgung arbeiten

„Schluss mit: Wir haben einfach nicht die richtigen Leute.“

Was sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren:

  1. Diejenigen die zusammen passen finden freiwillig zueinander – kein Zwang
  2. Alle bilden ein Team für ein gemeinsames Ziel – hohes Commitment mit sozialem Prozess
  3. Auftraggeber und Team finden sich – hohe Passung
  4. Projekt und Teammitglieder finden sich – hohe Chance das die richtigen Kompetenzen zusammenkommen um das Ganze erfolgreich zu machen
  5. Alle wissen das sie für einen Zeitraum x fest als Einheit zusammen agieren und ein Ziel erreichen wollen – Zweckgebundenheit